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Modul 2

Erstellen interaktiver

Übungen mit JClic

Theorie
Puzzles

Puzzles Das Ziel dieser Übungen ist, etwas zu ordnen. Das können Bilder, Sätze, Sounds etc. sein.

Es gibt drei verschiedene Arten von Puzzles: Ordnen, Austauschen und Verschieben.

  • Bei der Version Ordnen sehen die Übenden zwei Tafeln vor sich: Eine enthält die vermischten Puzzlesteine, die geordnet werden müssen, auf der anderen kann man die bereits geordneten Spielsteine sehen.
    Es spielt keine Rolle, in welcher Reihenfolge die Steine geordnet werden, es muss nur am Schluss die richtige Lösung herauskommen.
    Man verschiebt die Puzzlesteine indem man sie mit der Maus anklickt und anschließend mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position zieht.

  • Puzzlevariante 2 - Austauschen. Alle Puzzleteile sind vermischt. Im Unterschied zu der oben beschriebenen Variante gibt es aber nur eine einzige Spieltafel, auf der man die Steine ordnen muss. Die Spieler müssen die Steine daher austauschen. Genauso wie bei der Übungsart Ordnen bewegt man die Steine indem man sie zunächst durch Anklicken mit der Maus auswählt und anschließend an die gewünschte Stelle zieht.

  • Spielvariante 3 - Verschieben. Auch hier gibt es nur ein einziges Spielfeld in dem sich die vermischten Puzzlesteine befinden, ein Feld allerdings leer bleibt. Der fehlende Puzzlestein (der vom Programm nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wird) liegt rechts von dem Leerfeld. Er wird - sobald das Puzzle aufgelöst ist - als letzter Stein eingefügt.
    Es lassen sich nur die Steine rund um das Leerfeld verschieben. Daher ist diese

Variante die schwierigste Spielart, vor allem, wenn keine Grafiken angezeigt werden und mit einer großen Anzahl von Spielsteinen gespielt wird.

Man verschiebt die Steine wieder durch Anklicken mit der Maus. Durch Klicken auf einen Stein wird dieser in das leere Feld verschoben.


Erstellung von Puzzles

Wählen Sie zuerst im Pull down-Menü aus, welche Puzzlevariante Sie erstellen wollen: Ordnen, Austauschen oder Verschieben.

 

Hinweis: Sie können die Übungsvariante nachträglich unter dem Menüpunkt Optionen ändern.

Das Konfigurationsmöglichkeiten auf der Registerkarte Tafel sind bei allen Puzzlevarianten gleich.

Die Puzzlesteine können Text, Grafiken oder alle beide beinhalten. Wählen Sie die benötigten Grafiken mit Hilfe der Schaltfläche Grafik aus. Der Text wird direkt in die jeweilige Zelle geschrieben. E

Bei der Übungsvariante Ordnen können sie auch die Position der beiden Spieltafeln festlegen, bei den anderen Übungsarten gibt es nur ein Spielfeld.

Anordnung der Spieltafeln: Die Puzzlevariante Ordnen bietet Ihnen dazu 4 verschiedene Möglichkeiten an. Tafel A beinhaltet immer die Spielsteine, die geordnet werden sollen, Tafel B enthält die Lösungen. Sie sehen jedoch in JClic Author bei jeder Änderung immer nur eine Tafel. Wir empfehlen Ihnen daher, jeden Schritt im Vorschaufenster zu kontrollieren.

Beim Erstellen eines Puzzles können Sie folgende Elemente konfigurieren:

Anzahl der Zellen auf der Spieltafel. Tragen Sie im Dialogfeld Tafel ein, wie viele Zeilen und Spalten das Gitter beinhalten soll.

Größe der Zellen. Beachten Sie dabei, dass bei Grafiken die Bildgröße entscheidend ist und die Größe der Grafik als Zellgröße übernommen wird, auch wenn Sie andere Werte für die Zelle eingegeben haben.

Form der Zellen. Mit dem Formengenerator können Sie den Spielsteinen verschiedene Formen zuweisen. Das Arbeiten mit dem Formengenerator wird in diesem Modul unter dem Kapitel Formengenerator näher beschrieben..

Beachten Sie beim Erstellen eines Bildpuzzles mit rechteckigen Spielsteinen (diese Form eignet sich am besten für die Übungsvarianten Austauschen und Verschieben) dass es Steine mit völlig identischer Hintergrundfarbe geben kann. Achten Sie daher bei der Einteilung des Übungsrasters darauf, dass es keine zwei Felder identischen Inhalts gibt. In diesem Fall kann es nämlich vorkommen, dass die Übenden obwohl sie das Puzzle richtig aufgelöst haben, eine Fehlermeldung bekommen. Das Programm erkennt die richtige Lösung ausschließlich an der Anordnung der Steine und so kann es passieren, dass trotz richtiger Auflösung die rechnerisch definierte Position der beiden identischen Spielsteine vertauscht ist und die Auflösung als falsch gewertet wird. Hier ein Beispiel:


Bei diesem Puzzle sehen die vier Ecksteine völlig gleich aus: Die Hintergrundfarbe ist identisch. Es ist daher notwendig, das Bild oder die Rastereinstellungen dahingehend zu verändern, dass das Programm die richtige Lösung erkennen kann. Wenn Sie das Puzzle so belassen, könnten die 4 Ecksteine leicht vertauscht werden, was optisch keinen Unterschied macht, vom Programm aber nicht erkannt wird.

TIPP: Bearbeiten Sie die Grafik bei Bedarf vor dem Erstellen Ihres Puzzles mit einem Grafikprogramm um ihr die richtige Größe zuzuweisen. Ist das Bild zu groß für die Spieltafel, können Sie es zuschneiden oder auf die passende Größe skalieren.

 
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